14 06/10
00:29

Gleichgewicht

Ist es besser faules Zeug zu machen und dabei die Zeit zu vergessen?
Oder eher von etwas unangenehmem zu denken es wäre wichtig und hätte genützt?
Kann man Zeit verschwenden? Dient vielleicht die verschwendete Zeit lustigerweise zur Charakterbildung? Kann man zum schlechten Menschen werden? Gibt es die? Oder sind alle Menschen ausgeglichen in ihren schlechten und guten Eigenschaften, nur sehen wir Menschen von unterschiedlichen Blickwinkeln, wie wir zu ihnen und sie zu uns stehen? Ist Glück gar kein gutes Erlebnis, sondern vielleicht ein Kontrast in einem Leben des Leids? Ist die Neutralität zu Leben der Weg zur Zufriedenheit? Sich nicht vom Glück überheblich werden lassen? Nicht danach zu Streben? Oder sich gar schon zu belügen? Seine eigene Welt genießen, wenn man denn schon darin lebt?

08 06/10
12:33

Wahrheit

Man sagte mir es sei doch mit der Wahrheit wie mit der Scheiße, die zum ungünstigen Zeitpunkt auftaucht.

Gute Scheiben letzter Zeit:
Effloresce von Oceansize (2003, 19.5/21, Exp Prog Psych Rock)
Jungle Massive von DJ Hype (2001, 15/21, Jungle D&B)
Kraan von Kraan (1972, 17/21, Kraut Fusion Psych Prog Rock)

30 05/10
01:22

Glück?

Wer Tränen weint
sieht wenig;
Wem das Leben nur glücklich scheint
ist wohl vergesslich.

19 05/10
16:02

Bildung ist auch eine Einbildung

Aufgegeben die Abgrenzung
von andren gelernt was jetzt gut
schlechtsein wiederfährt ne Wandlung
selbst zu denken da fehlt Mut

Will mit der Meinung rebellieren
doch heißt es, eigentlich
mit Schein-Rebelln zu studieren
der fehlende Mut wird schnell zur Wut
statt zu denken belügt man sich

Da steht gut und schlecht
plötzlich anders da,
ist zufrieden, denn jetzt ist’s Recht.
Doch solang man lebt,
erkennt man schlecht,
dass man eingebildet war

Geblendet von Wissen oder Meinung
von Weisheit durch die Wandlung,
von besserer Sicht,
doch für immer lernt man aus Fehlern nicht.

Gehört: 10,000 Days (2006) von Tool (17/21)

27 03/10
00:08

Die große Krähe

Flog er in der Eile,
er, der ein Rabe war
Sucht schon eine Weile
mal hier, mal da.
sucht was glänzend ist
um sich selbst zu sehn,
was man ist, ist nie was man war.

26 03/10
22:18

Charakterinformation

Wenn der Betrachter seiner selbst und seiner Gedanken genauso wie die außenstehenden Betrachter, die sein Verhalten beobachten, alles unvollständige Information über den Charakter sind, dann können wir erstmal festschreiben, dass die Information über den Charakter nur von mehreren Personen vervollständigt werden kann. Oder auch nicht. Der Grund ist, dass das Wissen über eine Person unvollständig ist. Ob jetzt nun anhand der Informationen der Charakter einer Person beschrieben werden kann, das kann nicht bewiesen werden, da alle Betrachter einer Person, einschließlich der Person einer Meinung sein müssten. (Was wiederrum nicht bedeuten würde, dass die Information über die Person richtig wäre) Aber das tun sie nicht. Eine Vervollständigung der Informationen über den Charakter einer Person würde alle gesammelten Informationen summieren, was auch heißen würde, dass falsche, sich übereinstimmende Information als richtig bezeichnet werde. Nun, da wir nicht wissen können, ob eine falsche Beschreibung des Charakters einer Person (durch “falsche”[?] Selbsteinschätzung, durch Bestätigung des Umfeldes) könnten wir auch hinterfragen, ob denn eine falsche Beschreibung auch falsch sei, was wir nicht beantworten könnten. Da auch der Charakter einer Person sich ändert und auch der Charakter nur eine Schubladisierung des Denkens und Handels einer Person ist, kommen wir endlich zum Punkt.

“Die Beschreibung des Charakters einer Person kann nicht falsch oder richtig sein, da sie eine oberflächliche und vom Moment abhängige Analyse ist.”

21 03/10
02:34

Kunst

Kunst von Grund auf verstehen lernen heißt erstens Kunst selbst zu entdecken ohne die allgemeine Definition gar schon anzurühren. Kunst ist schließlich nicht definierbar und darf es nicht. Liegt frei in der Definition des Ausübenden. Kunst sollte nie in erster Linie dazu gemacht werden um zu gefallen.

28 02/10
01:13

Faszination

Schöne Warnehmung,
die ich hatte.
Wie ich fasziniert warte
unter diesem Baum.
Bewundere die Eingebung.
Fasziniert vom Dreidimensopmalem.
War wie niemals in diesem Raum.

16 02/10
21:39

So komm Schatz, belügen wir uns selbst!

Beginnend mit dieser Schrift spiele ich mit dem Gedanken doch am liebsten die Überschrift nicht über der Schrift, sondern zuletzt als Pointe stehen zu lassen, aber da hindern mich technische Mittel dran. Oder die eigene Faulheit.

Nun heute hat sich der Gedanke ob denn das Interesse nicht um Einiges wichtiger ist als die Undefinition der Schönheit und diese Schönheit ein Trugbild, wie die Intelligenz, die Individualität sei, verknüpft mit dem Gedanken, dass das Interesse und die Faszination nur oberflächliche Trugbilder seien.

Vereint. Sollte man das, was das ganze Leben erträglich macht, die Faszination, noch in Frage stellen wollen? Sollte man in Frage stellen, dass man alles kritisiert, das einen glücklich macht?

02 02/10
22:59

Samenmeer

Wenn die Meute
Gelegenheit suchte
wie Samen schwimmte
so in der Gelegenheit
der Oocyte fruchte
zu Bekanntschaft wuchs
oder tot zerrinnte
Eine Bekanntschaft
doch kein Freund
ein Samen er nur ist
Hast die Gelegenheit vergeud’
unmöglich aus mehren
zu finden in den Meeren