16 04/09
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Realitätsverlust

Ich möchte erst einmal die Theorie geäußert haben, dass wir alle irgendwie auf den Kopf gefallen sind. Damit möchte ich aber nicht klingen, wie die “Teenies” auf VIVA vor jeder Werbung, die schreiben, dass sie “crazy” sind, nur damit das einfach mal klar ist. Und komischerweise ist niemand gegen seinen Willen ein wenig gestört, es ist eher schön ein wenig in seiner eigenen Welt zu leben. Besser gesagt leben wir in keiner eigenen Welt, wir nehmen sie nur anders wahr. Wäre doch ein wenig viel zu schön in einer eigenen Welt zu leben. (Kommunikation mit anderen lässt uns übrigens  ein wenig so denken wie andere. Nicht, dass Kommunikation etwas Schlechtes wäre, nur schadet sie ein wenig unserer Individualität. Obwohl ich meine Einsichten durch Kommunikation wohl mehr wertschätze als meine Individualität.)

Man könnte meinen, dass so jeder seine eigenen Persönlichkeitsstörungen hat und dass der Begriff Realitätsverlust nicht anwendbar ist, da man zuerst wissen müsste, was diese “Realität” überhaupt ist. (Wer sich übrigens diesem Weg widmet, den bitte ich noch über richtig und falsch, den Sinn des Lebens und nicht zu vergessen dem Träumen, nachzudenken und mir natürlich zu erzählen, wäre schön genug, wenn man sich nicht selbst darum den Kopf zersprengen müsste. ) Philosophisch die Philosophie betrachtet ist unsere “Realität” nur von uns selbst geschaffen – als Produkt des Ziels etwas zu erklären. Realität und “Wahrheit” sind nur Bestätigungen so mancher hochentwickelter Philosophien. Die Realität ist also nur ein funktionierendes System wo viele Bestätigungen von Theorien gelten.

Fantasie und Realitätsverlust sind zweieiige Zwillinge, wenn man sie nur näher betrachtet. Auf den ersten Blick scheint der Realitätsverlust auf Grund von Rauschmitteln weniger gewertet als die eigene Fantasie – ich habe zuerst gedacht, die Fantasie wäre etwas bewussteres als Realitätsverlust. Und wie so manch schlauer Kopf es schon erraten hat: Ist sie nicht. Überall spielt die Fantasie mit, die Fantasie ist ein Filter durch den unsere Sinne funktionieren. Ich möchte an dieser Stelle erkannt haben, dass auch der Traum ein Sinn sein könnte – einer der Sinne, die nicht die Außenwelt wahrnehmen, sondern unser Inneres. Ich habe mit sinneserweiternden Stoffen wegen dem Nebenwirkungen nicht viel am Hut, also komme ich lieber von den Sinnen ab.

Als Letztes denke ich nur, dass Realität selbst ein Schein ist, Realität ist nur die Meinung vieler, gedeckt durch scheinbar bewiesene Philosophien, getrennt von der Fantasie der Einzelnen, die uns meistens keine Sicherheit bietet an sie zu glauben.

Gehört während dem Bloggen: nichts.