27 03/10
00:08

Die große Krähe

Flog er in der Eile,
er, der ein Rabe war
Sucht schon eine Weile
mal hier, mal da.
sucht was glänzend ist
um sich selbst zu sehn,
was man ist, ist nie was man war.

26 03/10
22:18

Charakterinformation

Wenn der Betrachter seiner selbst und seiner Gedanken genauso wie die außenstehenden Betrachter, die sein Verhalten beobachten, alles unvollständige Information über den Charakter sind, dann können wir erstmal festschreiben, dass die Information über den Charakter nur von mehreren Personen vervollständigt werden kann. Oder auch nicht. Der Grund ist, dass das Wissen über eine Person unvollständig ist. Ob jetzt nun anhand der Informationen der Charakter einer Person beschrieben werden kann, das kann nicht bewiesen werden, da alle Betrachter einer Person, einschließlich der Person einer Meinung sein müssten. (Was wiederrum nicht bedeuten würde, dass die Information über die Person richtig wäre) Aber das tun sie nicht. Eine Vervollständigung der Informationen über den Charakter einer Person würde alle gesammelten Informationen summieren, was auch heißen würde, dass falsche, sich übereinstimmende Information als richtig bezeichnet werde. Nun, da wir nicht wissen können, ob eine falsche Beschreibung des Charakters einer Person (durch “falsche”[?] Selbsteinschätzung, durch Bestätigung des Umfeldes) könnten wir auch hinterfragen, ob denn eine falsche Beschreibung auch falsch sei, was wir nicht beantworten könnten. Da auch der Charakter einer Person sich ändert und auch der Charakter nur eine Schubladisierung des Denkens und Handels einer Person ist, kommen wir endlich zum Punkt.

“Die Beschreibung des Charakters einer Person kann nicht falsch oder richtig sein, da sie eine oberflächliche und vom Moment abhängige Analyse ist.”

21 03/10
02:34

Kunst

Kunst von Grund auf verstehen lernen heißt erstens Kunst selbst zu entdecken ohne die allgemeine Definition gar schon anzurühren. Kunst ist schließlich nicht definierbar und darf es nicht. Liegt frei in der Definition des Ausübenden. Kunst sollte nie in erster Linie dazu gemacht werden um zu gefallen.