22
Okt 10

04:08

Angst

Liebes Tagebuch, wieso bist du so unnützlich? Wieso habe ich Angst davor seltsame Dinge reinzuschreiben, wieso verberge ich mich hinter meiner Anonymität? Wieso habe ich Angst davor zu meiner Meinung zu stehen? Wieso habe ich Angst vor Konflikten? Wieso kontrollierst du mein Selbstbewusstsein, meine Faulheit, mein Verhalten? Was früher Wut, Traurigkeit, Verzweiflung war, das bist du heute allein, bist die Angst auch diese Gefühle zu empfinden. Und wenn du dich nicht benimmst in meinem Kopfe, dann wirst auch du herausgeworfen.

21
Okt 10

07:35

Furcht

Würde man die Unterschiede zwischen Angst und Furcht definieren wollen, so ist eine Furcht als ob man die Angst als Freundin hätte, die einen ausnutzt, aber man trotzdem noch akzeptiert.

19
Okt 10

05:58

Wichtiger Schritt zum Glücklichwerden

Mache jeden, vor dem du Angst hast, zum Freund. Sei dies der Morgen, das Aufräumen, der Heißhunger. Führe jedes Gespräch so, dass es dem Gesprächspartner gut geht. Andere sehen deine Schönheit, Intelligenz, Selbstbewusstsein und Humor nur so wie du ihn zeigst, nicht wie du bist. Bist du es, andere wissen aber davon nicht – so ist es eigentlich nur so, dass du nur gewinnen kannst, wenn du diesen zeigst. Du musst nicht zeigen was du nicht bist. Die Angst ist nur eine Neugier.

17
Okt 10

15:29

Selbstbewusstsein

Selbstbewusstsein ist eine Logik um sein Selbstbewusstsein zu erhöhen – dadurch tut man Dinge, die selbstbewusst erscheinen.

16
Okt 10

16:32

Höflichkeit

Höflichkeit wie ich dich hasse
Ein Kissen vollgestopft bist du
Mit Langeweil und Lüge
Bringst Ärger wenn ich dich erfasse
Dein Zwang klaut mir meine Ruh
Menschen die ich durch dich betrüge
Der Fehler in der Kommunikation
bist du, der Stinkefuß im Lederschuh
Höflichkeit ist Manipulation

12
Okt 10

19:34

Fußball

Ich habe dieses Thema immer gehasst, vielleicht kommt auch deshalb meine Motivation darüber zu schreiben. Denn ich finde, dass sich gar nicht so viele Leute dafür interessieren, wie vielleicht geschätzt wird. Ereignisse werden in Fernsehen und Werbung als sehenswert angepriesen und so ein gekünsteltes Interesse beim Manipulierten erweckt. Dabei ist es noch leichter wenn man die Identifikation mit einer bestimmten Mannschaft eintrichtert. Aus Gründen des Patriotismus oder nur weil man eine bestimmte Mannschaft gut spielen sieht, identifiziert man sich damit.

11
Okt 10

22:25

Information und Verpackung

Ein Grundgedanke, den ich für klug hielt, ist es heute nicht mehr. Er ist jedoch genug um ihn anderen zu erzählen.

Jede Information hat ihre Zusatzbeschreibung, ihre Verpackung, bzw. die Wertung der Information. So verpacken wir entweder selbst die ankommende Information abhängig vom Absender in eine gute, schlechte, nützliche, nutzlose Verpackung und haben selbst eine Meinung über die eigentliche Meinung. Dies kann in verschiedene Stufen einzugliedern sein: Wir nehmen die ganze Information auf, ohne sie zu analysieren, was zum Beispiel häufig im Kindesalter vorkommt. Oder wir nehmen die Verpackung anderer ohne weitere Änderung auf. Dazu zählt Werbung und Propaganda, aber häufiger die Meinung des Absenders über seine Information und das Image, das mitgetragen wird und welches wir in die Verpackung einbauen. Andersherum bewerten wir Information nach unserer Meinung vom Absender. Daraus entsteht, dass unabhängig von der Information entschieden wird, ob diese nun “klug”, “durchdacht”, “nützlich”, “dumm” ist. Ist Information unverpackt, bewertet man sie nach eigenem Wissen, welches zur Zeit vielleicht nur begrenzt sein könnte. Oftmals bewertet man Information nach anderen Dingen, die eigentlich weniger zur Information zugehören, sondern Mittel der Kommunikation sind. Schlechte Rechtschreibung deutet auf schlechte Bildung, welche dafür sorgt, dass die Meinung einer ungebildeten Psyche entstammt und so auch wenig wert sei.
Mir und vielen anderen auch wurde das 4-Ohren-Modell im Deutschunterricht beigebracht. Dieses lässt sich zum Beispiel auch anwenden, jedoch ist die Information nicht gleich dem Inhalt, sondern kann wiederrum in diese 4 Elemente eingeordnet werden.

01
Okt 10

13:16

Probleme und Lösungen

Was mich zu diesem Gedanken wahrscheinlich beeinflusst hat: Einleitung in die Neuroinformatik, Anthropologie Gehlens.

Wir generieren aus Erfahrung komplexe Logikzusammenhänge und können diese Logikzusammenhänge zu Sachverhalten (Formeln) und Vorgehensweisen (Algorithmen) verbinden. Auch passiert das unterbewusst. Die Probleme zu lösen ist dabei zwar nicht immer leicht, jedoch sollte man auch nicht die Gedankenmühe unterschätzen, dass Problem zu deuten. Das Problem ist dabei ein negativer Affekt, den wir nicht kontrollieren können, weil wir ihn nicht richtig verstehen und deshalb auch nicht richtig damit umgehen. Jedoch begreifen wir Probleme nicht immer als solche, sondern liegt auch eine Schwierigkeit darin, zu erkennen, was Probleme sind und was nicht. Darum analysieren wir woher Probleme kommen und gehen auf erkannte Quellen tiefer ein, analysieren diese. Dabei prägen wir uns am besten Modelle ein, die auf Probleme so gut wie möglich einsetzbar sind und versuchen diese weiterzuentwickeln. Dabei mangelt es natürlicherweise auch an übermäßiger Mühe Probleme auf eine andere Weise zu behandeln und an sie heranzugehen.

Eine Lösung dabei ist nur eine Bestätigung der Herangehensweise an ein Problem, dabei gibt es an einem Beweis wohl nichts Richtiges, sondern ist eine Lösung/ein Beweis nach Anwendungsvielfalt und Genauigkeit des Verfahrens welches auf ein Problem angewandt wird. So bevorzugt man zuerst der Effizienz wegen Verfahren die auf mehrere Probleme angewandt können, sind andere Verfahren genauer, so werden diese nur angewandt, wenn man von dieser Genauigkeit profitieren kann. Aber das ist jetzt wiederum kompliziert zu exemplifizieren.