30
Nov 10

22:33

Wahrheit 2

Wenn Systeme und Gesetz nur von Menschen gedeutete Ideale sind, aber sind doch nicht auch Ideale Systeme? Ein Ideal basiert auf einer menschlichen gedanklichen Hinterfragung und Überprüfung auf Sinn. Je nach Kompliziertheit oder Logik entscheiden wir über den Wahrheitsgehalt des Ideals je nach der Wenigkeit der Konflikte, die wir bei dem Verständnis des Systems mit anderen haben. Das erstreckt sich von Lüge bis zum Gesetz.

Traum.. Halluzination.. Lüge.. Gerücht.. Gesetz.. Gott..

sind alle diesem Sprektrum, welches nach der Anzahl der Konflikte mit anderen logischen Systemen geht, d.h. der Wahrheits-Logik-Gehalt einer Erfahrung. Das Spektrum geht dabei von Chaos zu Kosmos. Kosmos könnte man genauso als vollständig logisches Objekt sehen wie Gott – es ist nur die Frage ob man “logisch” als “richtig” betrachtet. Die Logik versuchen wir zwischen Systemen nur erschließen, in dem wir Begriffe mit anderen Begriffen verbinden um sie in ein logisches Konstrukt zu bringen. Je mehr man also verknüpft, desto fester wird das Gesamtsystem (Weltbild) mit einer Kommunikation eines anderen Systems (z.B. Lüge). Der Wahrheitsgehalt wird aber auch darüber bestimmt wie fest das System ist, in dem das einzelne logische Zahnrad steckt.

29
Nov 10

20:22

Hat sich jemand Gedanken darüber gemacht, wieso “Entwicklung” eigentlich “Entwicklung” heißt?

16:36

Intelligenz

Die Intelligenz ist stark durch das Deutungsvermögen unserer Empfindungen und Berechnungen im Kopf bestimmt. Diese können Logik oder Emotionen sein – deren Deutung sind unsere Gedanken. Das Ausdrucksvermögen bestimmt ob wir uns oder jemanden anderen als intelligent ansehen. Die Grenze zwischen der Einschätzung von sich und jemand anderen, geht nicht soweit auseinander, dass man nicht wohl genug Überschneidungen fände. Die Meinung von sich und den anderen ist aber nichts anderes als die Aufnahme und durch Überarbeitung des empfundenen Ausdrucksvermögens der verarbeitete Ausdruck und zumindest die Einschätzung der Intelligenz beider Seiten (“ich und die anderen”) sicher durch das Deutungsvermögen bestimmt. Die Ausübung der Intelligenz ist eine Kunst am nahesten der Dichtung, jedoch auch parallel zu anderen künstlerischen Ausdrücken. Die künstlerischen Ausdrücke aber wiederum, Ausdrücke von Ausdrücken von Ausdrücken. Künstler empfinden und drücken aus, wie der Erfahrende diesen Ausdrück wiederum empfindet und die Empfindung, auch wenn diese nur in seinem Kopf ist, ausdrückt. Die Grenze zwischen Ausdruck und zwischen Empfindung ist die Grenze zwischen Bewusstem und Unbewusstem, der Ausdruck das Gedachte und Gesagte, die Empfindung die Emotion, die Berechnung, das dich Treibende. In der Kunst übt man also nur aus: Empfinden und Ausdrücken. Den Mensch vom Tier unterscheidet also nur die Fähigkeit sich ausdrücken zu können, im Sagen und im Denken. Die Philosophie, die Kunst und der Glaube zurückzuführen auf den Ausdruck. Mit dem Sehen und Deuten von Objekten ist das Sehen die Aufnehmen, die Berechnung dessen das Empfinden und die Deutung das Identifizieren. Aber eigentlich Dimensionen mehr als nur das.

28
Nov 10

09:47

Interpretation

Das Nachdenken ist nichts anderes als Interpretation, die Interpretation ein aus der menschlichen Panik heraustretender Instinkt, der uns zum Nachdenken führt. Die Formen der Informationsverarbeitung sind Interpretationen, wie die Produktion von Kunst, der Genuss von Kunst, die Philosophie nichts anderes als Interpretation.

26
Nov 10

15:19

Humor 2

Wenn ich dir sagen sollte, was Humor ist, kann keiner widerlegen, dass Humor das ist, was du witzig findest.

15:17

Religion = Philosophie

Eine beliebte Gleichsetzung, die sich nicht dadurch auszeichnet, dass beide die Vermittlung der Suche nach Glück und Zufriedenheit bestreben und auch nicht beiden die Realitätsfremdheit unterstellt wird. Es ist wahrlich witzig, dass Philosoph und Prediger die Mehrheit der Menschen als Schafe sehen und dabei alle drei Begriffe, nämlich die des Philosophen, Predigers und Schafs (sehr wahrscheinlich, in verschiedenen Perpsektiven) vertauscht werden.

14:47

Faszination 3, gedankliche Rekursionen, “Instinkte”

Die größte Fehleinschätzung ist wohl, dass ich es in Erwägung gezogen habe, Wissen auf einem Gebiet würde wirklich zur Verminderung von Faszination führen. Nennen wir es gedankliche Rekursionen, die allmählich zu größerer Zufriedenheit beitragen: die Faszination an der Faszination und die Liebe der Liebe, solle mir jemand mehr nennen, falls er mag. Dass die Liebe nichts weiter als ein hormongesteuerter Instinkt ist, ist wohl vielen in seiner Kausalität bewusst, allerdings so denke ich, ist dessen Minimalisierung nichts weiteres als durch logische Erweiterung auf die Philosophie eine Beleidigung jeglicher menschlicher Intelligenz, Weisheit und Selbstständigkeit. Eine Beleidigung des Menschen und sich selbst.

14:44

Kunst 3 & Humor

Ein Versuch beide auf eine Wurzel zurückzuführen sind groß mit meiner Verliebtheit in beide zu erklären: Der Humor und seine Belustigung ist meiner Erfahrung nach das gegensätzliche Streben nach Ordnung – nach der Absurdität. Absurdität an sich ist kein Gegensatz zur Ordnung oder Logik, sondern nur eine Interpretation der Logik in ihrer Originalität und Faszination, die wiederum zwischen Kunst und Nonsens variieren kann. Die Erfüllung durch Originalität, Absurdität ist eine Faszination von Absurdität: Kunst und Humor. Ein Kreis wäre gut zu schließen, denn Faszination wäre zu erreichen durch Philosophie. Faszination ist Neugier (durch den Selbsterhaltungstrieb) und Kunst, Humor, Philosophie und Liebe haben einen Faktor gemeinsam: Die Neugier.

25
Nov 10

14:30

Alltag

Was ich wohl am Alltag am Meisten hasse, ist wohl, dass ich diesen (sehr wohl auch andersherum!) mir an die Augen klebe und mein Weltbild nicht mehr ausprägen kann. Sollte also dieses Bild, das ich mir an die Wahrnehmung gekleistert habe, mit seinem Klebestoff die Wahrnehmung zukleistern, sie mehr und mehr festigen, schließlich minimalisieren, genauso wie man den Alltag minimalisiert und es nicht merkt, so sehe ich alles eintönig und kriege Depressionen.

21
Nov 10

13:45

Faszination 2

Meine Gedankenkreise Ellipsen auf Umlaufbahnen um Themen
Wie die physikalischen Kräfte das Universum ordnen,
so endet mein Kopf als Universum in seinem Bestreben
sich mit Gedanken zu ordnen, Dummheit zu ermorden,
Zum Entschluss zu kommen, in seinem Leben,
dass man sich selbst in sich verliert,
was wenn das Universum nur im Kopfe existiert?

Die Bestreben von allem eine Synthese bilden zu wollen, alles in einem Zusammenhang zu verstehen, ist die Faszination des Menschen – Die Sympathisierung mit dem Universum, welches mit dem Menschen selbst ein wichtiges Element gemeinsam hat: Das Bestreben nach Ordnung. Die Faszination ist lustig gesagt also die unterbewusste Selbstidentifikation des Menschen mit dem Universum.