31
Jan 11

23:28

Lücke

In meiner Realität eine Lück
Falle in die Phantasie hinein, in einen Schacht,
doch bin wieder zurück,
habe dir was mitgebracht

Und bloß nicht Reime, ich spei
melodische Quecksilber-Blei-
Megalithen in dein Gesicht
zum Mitnehmen,
als Happy-Meal-Gericht

Und komm mir nicht mit Suschi, du schie-
elst bei Jeans von schlanken Ischen,
zwischen den zwei Beckenkämmen
voller Angst sich zu erwischen
lassen, auf die Haare über der Muschi

Und nennst es Freiheit.
Mainstream-Weltbilder erinnern
mich an Windows
und was sagst du deinen Kindern,
wenn sie dir nicht ähnlich sind.
du denkst du bist nicht hirnlos
denn du rationalisierst blind.

Deine Wand unzerstörbar
Das, was moralisch nicht verantwortbar
ist, du hast vor deiner Dummheit Schiss
Ich spüle deine intellektuellen Gewiss-
heiten runter das Klo
Wer kein Selbstvertrauen hat, der hat Niveau

23:20

Kommunikation ist Kunst – Notizen

Wenn ich mich selbst bestimme und dies durch andere bewiesen wird, dann habe ich die große Freiheit mich selbst zu bestimmen. Der Unterschied vom eigenen Charakter zu einer Rolle ist nur, dass ich selbst davon überzeugt bin, was ich bin. Andere Menschen können über mein Selbstbild bestimmen, genauso wie ich über mein Bild in ihren Köpfen bestimmen kann. Eine Schwindlerei ohne böse Absicht ist Kunst oder Humor. Was ich in anderen Menschen sehe kann nur höchstens so ausgeprägt sein wie die Vorstellung von mir selbst. Aus beiden Bildern skizzieren wir einen Prototyp des Menschen, der unsere Basis für andere Menschen ist, sich durch diese aber auch ändern kann. Menschen geben uns kleine Stückchen Information, die wir eigenständig kategorisieren und darüber urteilen. Die Worte, die wir hören, entfalten sich zu einem Bild, einer Vorstellung über den anderen Menschen. Aber Bullshit, Menschen sind doch keine Bücher. Menschen sind Webseiten.

22
Jan 11

21:26

Die Auflösung der Einfachheit

Die Physik löst sich in der Natur auf, die Lyrik in der Person und so wird aus beidem etwas Natürliches und Menschliches.

18
Jan 11

11:47

Kunst 3

Wenn der Mensch schon mit einer großen Freiheit geboren wird, so ist die Schwierigkeit an dieser diese zu erkennen. Die Kunst ist nicht nur die Darstellung dieser, sondern in ihrer Philosophie das Erkennen dieser. Der Mensch kann sich nicht all seiner Freiheit bedienen, weil er sie nicht vollständig kennt. Die Kunst, die Philosophie und die Wissenschaft sind das Skizzieren des menschlichen Erkenntnisbereiches, das Erkennen der Grenzen und dadurch eine Formung (Ausweitung oder gar schon Einschränkung) der Freiheit.

14
Jan 11

20:55

Lieber Frauensuchender,

du scheinst sehr oft auf die Fresse gefallen zu sein! Und nun versuchst du es gar nicht mal weiter. Doch tust genau das Gegenteil was du erreichen willst und fügst dich deiner Sehnsucht in einem so durch starke sexuelle Unterdrückung schleimend und wiederum durch die Angst aus schlechter Erfahrung auf so dämlichem Wege. »Oh schaut wie schön es ist, nach den Regeln der Frauen zu spielen.« Es gibt sicher Dinge wie ein “Mann” zu werden und es sind Sorgen so tief drin, dass du sie nicht mal in dein geheimstes Tagebuch zu schreiben, gar schon bewusst zu denken trauen würdest. Überwinde ersteinmal deine Angst vor deiner Angst. Ich habe auch Probleme, ich stehe aber zu ihnen.

08
Jan 11

15:14

Die Freiheit und die Angst

Das größte Problem am Infragestellen, dem Nachdenken, dem Kritisieren und dem Pseudophilosophieren ist nicht das Analysieren, keinesfalls. Es ist das unbewusste Werten. Das Werten ist das Problem, da es an die Moral bindet, fester ist als die Moralprinzipien selbst. Im Sturz in die Freiheit versucht sich der Mensch aus der Angst durch den Schwindel (Kierkegaard) mit seinen Werkzeugen, der Ethik, der Wissenschaft und dem Alltag festzuhalten, bis die Erfahrung mit den Wertungen einen selbst an der Moral festhalten lässt.

02
Jan 11

02:04

Höhlengleichnis des Menschenbildes

Sich nicht selbst gefunden
sondern ein Abbild erfunden
Aus dem Wohlwollen
enstand der Menschgolem

Man erkannte schnell, dass der Mensch ein viel leichter programmierbarer Roboter ist, welcher Angst vor seinem Ersatz hat, wie vor seinem Tod. Kennt zum Glück seiner Nutzer nur die Höhle, dessen Ausweg die Erkenntnis ist, dass wir alle nur Kopien sind.

01
Jan 11

21:14

100. Artikel und erster Artikel 2011

Ha, draufgeschissen.