16 02/10
21:39

So komm Schatz, belügen wir uns selbst!

Beginnend mit dieser Schrift spiele ich mit dem Gedanken doch am liebsten die Überschrift nicht über der Schrift, sondern zuletzt als Pointe stehen zu lassen, aber da hindern mich technische Mittel dran. Oder die eigene Faulheit.

Nun heute hat sich der Gedanke ob denn das Interesse nicht um Einiges wichtiger ist als die Undefinition der Schönheit und diese Schönheit ein Trugbild, wie die Intelligenz, die Individualität sei, verknüpft mit dem Gedanken, dass das Interesse und die Faszination nur oberflächliche Trugbilder seien.

Vereint. Sollte man das, was das ganze Leben erträglich macht, die Faszination, noch in Frage stellen wollen? Sollte man in Frage stellen, dass man alles kritisiert, das einen glücklich macht?

02 02/10
22:59

Samenmeer

Wenn die Meute
Gelegenheit suchte
wie Samen schwimmte
so in der Gelegenheit
der Oocyte fruchte
zu Bekanntschaft wuchs
oder tot zerrinnte
Eine Bekanntschaft
doch kein Freund
ein Samen er nur ist
Hast die Gelegenheit vergeud’
unmöglich aus mehren
zu finden in den Meeren

17 01/10
17:19

Die “Innere Uhr”

Als ob wir ne Uhr im Kopf ticken hätten. Das “Zeitgefühl” entsteht erstens durch den visuellen Eindruck der Umgebung und zweitens durch das Leid des Wartens.

01 01/10
22:13

Platon

Am allererdrückendsten sind doch die Leute, die Gesetze erlassen und ständig erneuern, stets im Glauben, den Betrügereien im Geschäftsleben Schranken setzen zu können, ohne zu ahnen, dass sie in Wirklichkeit einer Hydra Köpfe abschneiden.
- Platon (427-347 v. Chr.)

28 12/09
18:00

lifecheater.tk

Auch wenn ich die Idee viel früher hatte, so habe ich sie erst heute umgesetzt. “The Lifecheater” ist jetzt unter lifecheater.tk verfügbar, bzw. sollte jetzt auch in der Adressleiste stehen.

26 12/09
02:16

Entwicklung

Ich merke wie ich mich in den letzten anderthalb Jahren verändert habe. Nicht durch die Erinnerungen in denen ich schwelge, sondern durch die Blogeinträge, von denen ich die ersten ziemlich kindisch finde. Da merkt man wie wichtig solche Aufzeichnungen sind. Aber es macht mich auch zufrieden, wenn ich sehe wie ich mich weiterentwickelt habe.

26 12/09
01:49

Zeit, Schicksal, Wahrheit

Ich habe langsam die Theorie, dass wirklich wenige Ideen einzigartig sind. Es gibt so viele Ideen und ich denke, dass schon viele darüber nachgedacht habe, worüber ich mir einige Male den Kopf zerbrochen habe. Oder einfach zu wenig Selbstvertrauen oder dumme Bescheidenheit. habe Falsche Bescheidenheit wahrscheinlich, sonst würde ich das nicht hier schreiben. Wäre man manchmal wirklich so bescheiden, wie vor dem Moment als man etwas von sich vorstellt, in der Hoffnung es würde dem Gegenüber gefallen, schraubt man die Erwartungen durch falsche Bescheidenheit herunter, damit der Gegenüber ein besseres Urteil zieht. Aber darum geht es hier gar nicht.

Es geht um unzählige Geschichten, in denen jemand durch die Zeit reist. Ich meine nicht solche wo man auf sein Vergangenheits-Ich trifft und mit ihm redet, sondern eher diese “Zeitzurückdreh”-Nummer, womit ich die Kategorie um Einiges eingrenze. Wenn jemand “Zeit zurückdrehen” sagt, verstehe ich mit der Gewissheit von heute in die Vergangenheit zu reisen. “Oh, ich bin ja wieder ein Kind.” oder so etwas Ähnliches. Nun ist das, was das Ganze ein wenig uninteressant und auch meiner Meinung unlogisch macht, das Absurdum, dass man mit seiner jetzigen Gewissheit in einem Körper aus der Vergangenheit steckt. Was ist denn nun die Gewissheit? Für mich nichts anderes als das Gehirn. Wie sollte das jetzt gehen? Die Realitätsänderung der Geschichte bezieht sich nun nicht mehr auf eine “Reise” durch die Zeit, sondern eher auf außerweltlich Kräfte, die das Hirn in die Vergangenheit befördern, was schon einige Logik ausgrenzt. Man stellt sich hier nicht mehr die Frage, wie das physikalisch möglich sei, dass gerade das Gehirn (Geschichten, wie andere Körperteile durch die Zeit fliegen sind mir unbekannt) in die Vergangenheit kommt, sondern was für eine “Übermacht” (was wiederum in die Richtung der Glaubensfragen geht) dafür verantwortlich ist.

Wie unlogisch das die ganzen Geschichten macht, so stellt sich auch eine weitere Frage auf. “Werden wir also das Gleiche erleben, wenn wir mit Körper und Geist Gehirn durch die Zeit reisen?” Wenn man das Leben als eine normale Funktion betrachtet – Sagen wir mal ZustandDerDinge(Zeit) – dann müsste zu einer gewissen Zeit auch das Gleiche passieren. Das wäre dann so etwas wie der Glaube an das Schicksal.

Zweite Annahme: Könnte man durch die Zeit reisen, dann könnten aber auch immer wieder Zufälle passieren. Sollten diese passieren, wäre die Zeitreise lohnenswerter, aber auch riskanter. (Ein Zufall könnte einem das Leben kosten. [Man hätte Angst vor Zeitreisen], die Zeitmaschine könnte weg sein, was auch wieder machen würde, dass die Zeitmaschine nie existiert hätte, was auch machen würde, dass man die Zeit nicht zurückstellen könnte, da es ja keine Maschine gibt.) Zufälle in der Vergangenheit könnten die Zukunft verändern, man hätte also die Macht die Wahrheit auf Knopfdruck zu verändern. Die Wahrheit ist der Zustand der Dinge zu einem Zeitpunkt. Würde man also annehmen jedes Mal geschehe zur Zeit irgendein Zufall, müsste man annehmen, dass die Realitätsfunktion jedesmal auch für den gleichen Wert etwas anderes ausgibt, wir wissen also nicht, was in der Zukunft passiert. Wir müssten uns nach der Theorie, dass es kein Schicksal gibt, sondern nur Zufälle, darauf gefasst machen, dass etwas komplett unerwartetes kommt. Nun besteht unser Leben nicht aus komplettem Chaos, sondern aus “Zufällen”,die nur Zufälle sind, weil wir sie noch nicht vorausberechnen können, aus bestehenden Faktoren, die unser ganzes Leben kontrollieren.

So lässt auch mich das glauben, dass es Schicksal doch gibt, es auch vordefiniert ist, was man macht und wenn man in die Vergangenheit reist, einen täglich das Murmeltier grüßt. Nun wüsste man nichts davon, dass es die ganze Zeit passiert, die Gewissheit wäre immer zurückgesetzt werden. Wie würden das nicht wissen, dass die Zeit “zurückgedreht” wurde und das lässt auch die Vermutung aufkommen, ob das nicht schon vorgekommen sein könnte, dass jemand an der Uhr dreht.

Folgende Fragen bleiben noch auf:

  • Vielleicht kann doch die Gewissheit durch die Zeit transportiert werden und ich habe ein Gehirn aus der Zukunft?
  • Wie zum Teufel soll man die Zeit verändern?

Gehört während dem Bloggen: The Pendulum (1996) (8/10) und Pandora’s Box (1997) (10/10) von Gerard (ジェラルド)

04 12/09
22:14

Ich fasse zusammen

Wie oft zittere ich? Zittere ich und überlege ob’s die Kälte oder doch die Gefühle sind.

26 11/09
21:00

Das Licht am Ende der Sackgasse

Die Hoffnungen waren ein Licht,
Nur ein Schein am Ende der Sackgasse,
Erst jetzt erkenne ich,
Was ich bin, ein Wicht.
Sicher nicht gemacht durch mich,
Sondern durch die Masse,
Das Leben geworden zur Dunkelheit,
Gebe mir einer doch die Sicht,
Dem Überlebensinstinkt vertrauen kann ich leider nicht.

08 11/09
03:59

Rap

Von allen Musikgenres, das mit der anspruchsvollsten Lyrik. Und um das zu bemerken, braucht man ersteinmal seine Zeit.