02
Dez 10

20:43

Reisen

Du gehst in deinem Leben durch eine Stadt, mit vielen Häusern, aber noch wichtiger Türen in diesen Häusern. In jeder Tür ist ein kurzer oder langer Durchgang mit einer anderen Stadt am anderen Ende. Diese Stadt ist keine andere Stadt, sie ist die gleiche nur siehst du sie anders. So und da erzählen dir Leute, dass es da so eine Tür gibt, die viele Leute genommen haben, die eigentlich ziemlich schön ist. Aber du merkst, dass es in allen Städten Gesetze gibt. Und fühlst dich in manchen Städten nicht so wohl. In vielen siehst du aber auch blinde, taube Menschen, erkennst, dass es doch etwas gibt, dass sie anders als du wahrnehmen, was du nicht wahrnehmen kannst. Und da erzählt dir jemand da ist so von eine Tür zu der Stadt wo es eine Legende gibt: Gott. Auch wenn es hinter dieser wie im Mittelalter aussieht. Es geht darum dass es gut ist, dass man überall herumkommt in diesen Städten – sehr gelassen wenn man eine “Heimat” findet – aber irgendwann seine eigene Stadt baut und Herr dieser wird. Leute schicken alle Postkarten, aber man kann indem man die geographischen Wirklichkeiten durch logische Nähe auf weniger Menschen reduziert, die Geographie seines wirklichen Weltbildes logischer darstellen. Deine Freunde sind Einwohner, Pendler, Reisende, Kaufmänner, Asylbeantragende, und alle wollen ihre verdammten Rechte.

01
Dez 10

22:02

Deine Mutter hat keine freie Entscheidung
Sie schlägt dich, du bittest um Verzeihung
Brauchst zu haben, keine Sorge, keine Bange,
Sieh zu wie ich sie belange,
Keine Angst
ist wie du deinen Lebensweg erlangst
Ich mach es exoödipal,
mit der Logik meines Genitals.
Physikalische Kräfte werden verübt,
Deine Abfindung selbst belügt,
Die Strapsen an ihren Waden,
sind gedankenfressende Maden.

30
Nov 10

22:33

Wahrheit 2

Wenn Systeme und Gesetz nur von Menschen gedeutete Ideale sind, aber sind doch nicht auch Ideale Systeme? Ein Ideal basiert auf einer menschlichen gedanklichen Hinterfragung und Überprüfung auf Sinn. Je nach Kompliziertheit oder Logik entscheiden wir über den Wahrheitsgehalt des Ideals je nach der Wenigkeit der Konflikte, die wir bei dem Verständnis des Systems mit anderen haben. Das erstreckt sich von Lüge bis zum Gesetz.

Traum.. Halluzination.. Lüge.. Gerücht.. Gesetz.. Gott..

sind alle diesem Sprektrum, welches nach der Anzahl der Konflikte mit anderen logischen Systemen geht, d.h. der Wahrheits-Logik-Gehalt einer Erfahrung. Das Spektrum geht dabei von Chaos zu Kosmos. Kosmos könnte man genauso als vollständig logisches Objekt sehen wie Gott – es ist nur die Frage ob man “logisch” als “richtig” betrachtet. Die Logik versuchen wir zwischen Systemen nur erschließen, in dem wir Begriffe mit anderen Begriffen verbinden um sie in ein logisches Konstrukt zu bringen. Je mehr man also verknüpft, desto fester wird das Gesamtsystem (Weltbild) mit einer Kommunikation eines anderen Systems (z.B. Lüge). Der Wahrheitsgehalt wird aber auch darüber bestimmt wie fest das System ist, in dem das einzelne logische Zahnrad steckt.

29
Nov 10

20:22

Hat sich jemand Gedanken darüber gemacht, wieso “Entwicklung” eigentlich “Entwicklung” heißt?

16:36

Intelligenz

Die Intelligenz ist stark durch das Deutungsvermögen unserer Empfindungen und Berechnungen im Kopf bestimmt. Diese können Logik oder Emotionen sein – deren Deutung sind unsere Gedanken. Das Ausdrucksvermögen bestimmt ob wir uns oder jemanden anderen als intelligent ansehen. Die Grenze zwischen der Einschätzung von sich und jemand anderen, geht nicht soweit auseinander, dass man nicht wohl genug Überschneidungen fände. Die Meinung von sich und den anderen ist aber nichts anderes als die Aufnahme und durch Überarbeitung des empfundenen Ausdrucksvermögens der verarbeitete Ausdruck und zumindest die Einschätzung der Intelligenz beider Seiten (“ich und die anderen”) sicher durch das Deutungsvermögen bestimmt. Die Ausübung der Intelligenz ist eine Kunst am nahesten der Dichtung, jedoch auch parallel zu anderen künstlerischen Ausdrücken. Die künstlerischen Ausdrücke aber wiederum, Ausdrücke von Ausdrücken von Ausdrücken. Künstler empfinden und drücken aus, wie der Erfahrende diesen Ausdrück wiederum empfindet und die Empfindung, auch wenn diese nur in seinem Kopf ist, ausdrückt. Die Grenze zwischen Ausdruck und zwischen Empfindung ist die Grenze zwischen Bewusstem und Unbewusstem, der Ausdruck das Gedachte und Gesagte, die Empfindung die Emotion, die Berechnung, das dich Treibende. In der Kunst übt man also nur aus: Empfinden und Ausdrücken. Den Mensch vom Tier unterscheidet also nur die Fähigkeit sich ausdrücken zu können, im Sagen und im Denken. Die Philosophie, die Kunst und der Glaube zurückzuführen auf den Ausdruck. Mit dem Sehen und Deuten von Objekten ist das Sehen die Aufnehmen, die Berechnung dessen das Empfinden und die Deutung das Identifizieren. Aber eigentlich Dimensionen mehr als nur das.

28
Nov 10

09:47

Interpretation

Das Nachdenken ist nichts anderes als Interpretation, die Interpretation ein aus der menschlichen Panik heraustretender Instinkt, der uns zum Nachdenken führt. Die Formen der Informationsverarbeitung sind Interpretationen, wie die Produktion von Kunst, der Genuss von Kunst, die Philosophie nichts anderes als Interpretation.

26
Nov 10

15:19

Humor 2

Wenn ich dir sagen sollte, was Humor ist, kann keiner widerlegen, dass Humor das ist, was du witzig findest.

15:17

Religion = Philosophie

Eine beliebte Gleichsetzung, die sich nicht dadurch auszeichnet, dass beide die Vermittlung der Suche nach Glück und Zufriedenheit bestreben und auch nicht beiden die Realitätsfremdheit unterstellt wird. Es ist wahrlich witzig, dass Philosoph und Prediger die Mehrheit der Menschen als Schafe sehen und dabei alle drei Begriffe, nämlich die des Philosophen, Predigers und Schafs (sehr wahrscheinlich, in verschiedenen Perpsektiven) vertauscht werden.

14:47

Faszination 3, gedankliche Rekursionen, “Instinkte”

Die größte Fehleinschätzung ist wohl, dass ich es in Erwägung gezogen habe, Wissen auf einem Gebiet würde wirklich zur Verminderung von Faszination führen. Nennen wir es gedankliche Rekursionen, die allmählich zu größerer Zufriedenheit beitragen: die Faszination an der Faszination und die Liebe der Liebe, solle mir jemand mehr nennen, falls er mag. Dass die Liebe nichts weiter als ein hormongesteuerter Instinkt ist, ist wohl vielen in seiner Kausalität bewusst, allerdings so denke ich, ist dessen Minimalisierung nichts weiteres als durch logische Erweiterung auf die Philosophie eine Beleidigung jeglicher menschlicher Intelligenz, Weisheit und Selbstständigkeit. Eine Beleidigung des Menschen und sich selbst.

14:44

Kunst 3 & Humor

Ein Versuch beide auf eine Wurzel zurückzuführen sind groß mit meiner Verliebtheit in beide zu erklären: Der Humor und seine Belustigung ist meiner Erfahrung nach das gegensätzliche Streben nach Ordnung – nach der Absurdität. Absurdität an sich ist kein Gegensatz zur Ordnung oder Logik, sondern nur eine Interpretation der Logik in ihrer Originalität und Faszination, die wiederum zwischen Kunst und Nonsens variieren kann. Die Erfüllung durch Originalität, Absurdität ist eine Faszination von Absurdität: Kunst und Humor. Ein Kreis wäre gut zu schließen, denn Faszination wäre zu erreichen durch Philosophie. Faszination ist Neugier (durch den Selbsterhaltungstrieb) und Kunst, Humor, Philosophie und Liebe haben einen Faktor gemeinsam: Die Neugier.